10.05.2011, 16:51 Uhr

NRW-Minister Remmel: Windenergie hat größtes Potenzial

Düsseldorf - Nordrhein-Westfalens Klimaschutzminister Johannes Remmel hat den 3. Branchentag Windenergie eröffnet. Zum Auftakt stellte er die Bedeutung der Windenergie für NRW heraus: „Die Atomkraft hat ausgedient und auch Stein- und Braunkohle spielen für den Energiemix der Zukunft nur eine Übergangsrolle. Die Zukunft liegt in den Erneuerbaren Energien und das größte Potential hat in NRW die Windenergie“, sagte der Minister in seiner Eröffnungsrede. „Dazu haben wir den restriktiven Erlass der Vorgängerregierung vollständig überarbeitet. Aus dem Windkraft-Verhinderungs-Erlass soll wieder ein Windenergie-Ermöglichungs-Erlass werden.“

Bis zum Jahr 2020 solle so der Wind-Anteil an der Stromversorgung in NRW von heute drei auf 15 Prozent gesteigert werden. Zwei Prozent der Landesfläche sollen dafür zur Verfügung stehen, erklärte Remmel: „Für NRW als Hochburg des Maschinen- und Anlagenbaus ist der Ausbau der Windkraft und der erneuerbaren Energien wichtig für den Wandel zu einer nachhaltigen Industriegesellschaft. Der weltweite Einsatz unserer Produkte aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien ist exportierter Klimaschutz ‚Made in NRW’, der hier bei uns nachhaltig Arbeitsplätze sichert und neue schafft.“

„Wir benötigen eine ökologisch-industrielle Revolution in Deutschland“, so der Minister weiter. „Und deshalb brauchen wir endlich eine Leitentscheidung für eine Erneuerbare Energien- und Klimaschutzpolitik in Deutschland. Nordrhein-Westfalen als Energieland Nummer eins nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein. Als größter CO2-Emittent muss NRW einen maßgeblichen Beitrag zur Reduzierung der schädlichen Klimagase leisten.“

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