13.02.2014, 10:55 Uhr

Windenergie: Hamburg und Husum besiegeln Ende des Messestreits

Hamburg / Husum – Die Messegesellschaften aus Husum und Hamburg haben nach langwierigen Streitigkeiten innerhalb der Branche und ihrer Verbände nun einen Vertrag über eine Kooperation unterzeichnet und damit das Ende Konfliktes endgültig besiegelt. Die bereits im April 2013 erarbeitete Lösung über die künftige Kooperation wurde nun vertraglich geregelt.

Zukünftig soll der Austragungsort jährlich wechseln, wobei die Windenergy Hamburg einen internationalen Schwerpunkt bieten soll. Die Husum Wind hingegen soll als zentrale Fachmesse für den deutschsprachigen Windmarkt fungieren.

Mehr als 1.000 Aussteller auf Windenergy Hamburg

„Damit ist formell besiegelt, was wir bereits seit Monaten parallel vorbereiten – die gemeinsame Branchenlösung zur Gestaltung der Windenergiemessen“, so die Geschäftsführer der beiden Messen Peter Becker (Messe Husum) und Bernd Aufderheide (Messe Hamburg). Die internationale Leitmesse der Windenergiebranche, die Windenergy Hamburg, findet bereits dieses Jahr vom 23. bis 26. September in Hamburg statt und erwartet jetzt bereits mehr als 1.000 Aussteller aus aller Welt. Die Leitmesse bildet die gesamte Wertschöpfungskette international ab und ist fachliches Forum für aktuelle wie aufstrebende Schlüsselmärkte.

Die Husum Wind stellt im Jahr darauf einen starken Bezug zur Praxis im deutschsprachigen Windenergiemarkt her. Auch hier ist das Ausstellerinteresse groß. Zweijahre vor der Messe liegen die Ausstellerzusagen bereits im dreistelligen Bereich, so die Messe Husum. Unter diesen befinden sich viele Branchengrößen wie Siemens, GE, Vestas, Nordes und Senvion.

Messebetreiber und Verbände zufrieden über Beilegung des Streits

Peter Becker, Geschäftsführer der Messe Husum: „Unsere beiden Messen werden für Qualität made in Germany stehen. Das garantiert nicht zuletzt die spezifische Bedeutung unserer beiden Standorte für die Windenergiebranche.“ Auch Bernd Aufderheide, Geschäftsführer der Messe Hamburg, zeigt sich zufrieden: „Die beiden Fachmessen knüpfen konzeptionell aneinander an und bieten in dieser Kombination für die Windenergie-Branche ein umfassendes und einzigartiges Angebot.“ Die führenden Branchen-Verbände VDMA und der Bundesverband Windenergie zeigen sich ebenso erfreut über die Kooperation der beiden wichtigsten Windenergiemessen in Deutschland.

Weitere Nachrichten und Informationen zum Thema:


© IWR, 2014