06.01.2014, 12:39 Uhr

WKN AG verkauft zwei deutsche Windparks an KGAL

Husum – Mit den Projekten Kastorf und Kropp erwirbt die KGAL Unternehmensgruppe aus Grünwald bei München erneut zwei Windparks der Husumer Projektierer WKN AG. Beide Windparks sollen in Schleswig-Holstein entstehen.

Das Projekt Kastorf im schleswig-holsteinischen Kreis Herzogtum-Lauenburg besteht aus fünf Windenergieanlagen und wird über Gesamtleistung von über 15 Megawatt (MW) verfügen. Zudem wird im Kreis Schleswig-Flensburg der Windpark Kropp einer installierten Gesamtleistung von etwa 18,5 MW errichtet.

Vestas-Anlagen sollen ab zweitem Quartal 2014 Strom liefern

Beim Projekt Kastorf kommen fünf Windenergieanlagen des Typs Vestas V112 mit einer installierten Leistung von jeweils knapp über drei MW zum Einsatz. Drei der fünf Anlagen sollen dabei auf einer Nabenhöhe von 119 Metern errichtet werden. Über ein zu errichtendes Umspannwerk wird der Windpark direkt in die 110-kV-Leitung einspeisen. Ab dem zweiten Quartal 2014 soll der rund 15,5 MW starke Park dann mit einer erwarteten jährlichen Stromproduktion von 41,5 Millionen Kilowattstunden etwa 12.000 schleswig-holsteinische Haushalte versorgen können, entsprechende vorbereitende Baumaßnahmen laufen bereits.

Windpark Kropp je zur Hälfte an KGAL und Bürgerwindpark-Gesellschaft

Beim Windpark Kropp hat die KGAL die Hälfte der insgesamt sechs Anlagen erworben, ebenfalls Typ Vestas V112, mit 94 Meter Nabenhöhe und einer Gesamtleistung von rund 9,2 MW. Die zweite Hälfte war bereits an die Bürgerwindpark Kropp-Tetenhusen GmbH & Co. KG verkauft worden. Der zukünftige Windpark wird über eine sieben Kilometer lange externe Kabeltrasse an das Netz geschlossen und voraussichtlich ebenfalls ab dem zweiten Quartal 2014 rund 15.000 Haushalte mit erneuerbarem Strom versorgen.

Erneuter Abschluss mit KGAL

Nach dem deutschen Windpark Hollige und dem Erwerb der Rechte am französischen Projekt Dargies im Jahre 2013 kam es so wieder einmal zu Abschlüssen mit zwischen der WKN AG und KGAL. „Es ist ein wirklich gutes Gefühl, dass wir mit der KGAL erneut weitere Abschlüsse tätigen konnten“, kommentiert Martinus Scherweit, Vorstandsvorsitzender der WKN AG.

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