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29.02.2024, 09:23 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Trendwende: Nordex schreibt schwarze Zahlen

Hamburg – Der Hamburger Windkraftanlagen-Hersteller Nordex hat im Geschäftsjahr 2023 den operativen Break-even erreicht. Nordex blickt optimistisch auf das Jahr 2024 und erwartet eine weitere Steigerung bei Umsatz und Gewinn.

Das Jahr 2023 war für Nordex ein Übergangsjahr, die Bilanz wurde gestärkt und die Profitabilität weiter gesteigert. Für das Jahr 2024 sieht sich Nordex gut gerüstet, den Auftragsbestand effizient abarbeiten zu können und den Wachstumskurs fortzusetzen.

Nordex-Jahresergebnis 2023: Umsatz steigt um 14 Prozent – Ergebnis erreicht Break-even
Nordex hat den Jahresabschluss 2023 bekannt gegeben und die vorläufigen Zahlen bestätigt. Danach ist der Konzernumsatz um 14 Prozent auf 6,5 Mrd. Euro gewachsen (2022: 5,7 Mrd. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte den operativen Break-even mit 2,0 Mio. Euro (2022: -244,3 Mio. Euro). Dies entspricht einer Marge von null Prozent (2022: -4,3 Prozent). Damit hat der Umsatz 2023 das obere Ende des prognostizierten Korridors übertroffen, während die EBITDA-Marge in etwa die Mitte der erwarteten Bandbreite erreichte, teilte Nordex mit.

Operative Entwicklung 2023: Steigerung der installierten Windkraftleistung um 40 Prozent
Die Nordex Group hat im Berichtsjahr insgesamt 1.429 Windenergieanlagen in 24 Ländern (2022: 1.129 in 19 Ländern) mit einer Gesamtnennleistung von knapp 7,3 GW (2022: 5,2 GW) installiert. Das ist eine Steigerung um über 40 Prozent.
Neben dem Segment Projekte hat auch der Servicebereich zum Wachstum beigetragen. Per Ende 2023 hatte die Nordex Group 11.400 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 35 GW unter Service, meist im Rahmen langjähriger Verträge (2022: 10.599 Windkraftanlagen, 31 GW Leistung).

Der Auftragsbestand im Segment Service ist 2023 um 11,4 Prozent auf 3,6 Mrd. Euro gestiegen (2022: 3,3 Mrd. Euro) und im Segment Projekte um 5,8 Prozent auf 6,9 Mrd. Euro (2022: 6,5 Mrd. Euro). In Summe ergibt sich somit ein Auftragsbestand von gut 10,5 Mrd. Euro nach 9,8 Mrd. Euro im Vorjahr. Die Book-to-Bill-Quote lag mit 1,07 sowohl über 1,0 als auch über dem Vorjahreswert (2022: 1,04).

Ausblick 2024: Weitere Steigerung des operativen Gewinns
Für das Jahr 2024 erwartet die Nordex Group einen Konzernumsatz von 7,0 bis 7,7 Mrd. Euro und eine EBITDA-Marge von 2,0 bis 4,0 Prozent. Dabei rechnet das Unternehmen im unterjährigen Vergleich mit einer stärkeren zweiten Jahreshälfte.

„2023 war für die Nordex Group ein Übergangsjahr, in dem sich das Marktumfeld, trotz einiger Schwankungen, insgesamt stabilisiert hat. Wir haben in diesem Jahr unsere Bilanz weiter gestärkt, gute Auftragseingänge erzielt und unsere Profitabilität sukzessive gesteigert. Damit verfügen wir über eine solide Ausgangssituation für das Jahr 2024 und darüber hinaus. Wichtig bleibt für uns, dass die politischen Rahmenbedingungen und Lieferketten dauerhaft verlässlich bleiben, sodass wir unseren Auftragsbestand effizient abarbeiten können“, sagt José Luis Blanco, CEO der Nordex Group.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2024


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