29.08.2012, 10:25 Uhr

Altmaier gegen vorschnelle EEG-Reform

Berlin - Die Gespräche im Bundeskanzleramt über die weitere Gestaltung des Ausbaus erneuerbarer Energien mit Umweltminister Altmaier, Wirtschaftsminister Rösler sowie Verbands- und Firmenvertretern haben wenig konkrete Ergebnisse gebracht. Altmaier erklärte nach dem sog. Energiegipfel, dass es falsch sei, jetzt mit Vorschlägen vorzupreschen, die dann keine Mehrheit finden, hieß es laut Medienberichten. Im Vorfeld des Treffens wurde insbesondere die Diskussion um das Fördersystem für erneuerbare Energien nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) forciert. So plädiert Rösler für eine zügige Reform noch vor der Bundestagswahl 2013. Im Zentrum der Debatte stehen die Kosten für die festgeschriebenen Einspeisevergütungen nach dem EEG. Diese werden mit der EEG-Umlage auf einen Teil der Letztverbraucher umgewälzt. Derzeit beträgt die Höhe der EEG-Umlage 3,59 Cent je Kilowattstunde (kWh). Mitte Oktober wird die Umlagehöhe per Prognose für das Jahr 2013 festgelegt.

IWR kritisiert Umlage-Mechanismus