IWR-Start | News | Windenergie | Offshore Windenergie | Solarbranche | Bioenergie | Energiejobs | Intern.

Top 50 Firmen | RENIXX World | Politik | Termine | Messen | Newsletter | | |
 
27.08.2013, 08:37 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Windenergie: Offshore-Branche will endlich Klarheit von der Politik

Cuxhaven – Das Geschäft mit der Offshore-Windkraft ist momentan nicht einfach: Der Netzanschluss der Windparks verzögert sich, Investoren sind angesichts möglicher Änderungen bei den Rahmenbedingungen verunsichert und halten sich deswegen zurück. Am Montag hat deswegen ein politisches Bündnis den Cuxhavener Appell unterzeichnet. Seine Forderung: Die neue Bundesregierung muss umgehend wieder Planungssicherheit für die junge Branche schaffen.

„Deutschland hat die richtige Technologie, die Häfen, die Schiffe, die qualifizierten Mitarbeiterinnen, Investoren, die investieren wollen und wir haben bewiesen, dass Offshore-Wind in der Nordsee funktioniert. Das, was den Ausbau behindert, ist die fehlende politische Sicherheit seitens der Bundesregierung.“, sagte Ronny Meyer, Geschäftsführer der mitunterzeichnenden Windenergieagentur WAB, in einer Mitteilung vom Montag.

Politik muss Planungssicherheit schaffen
Die Unterzeichner des Cuxhavener Appells seien überzeugt, dass die Offshore-Windenergie in Zukunft einen essenziellen und zuverlässigen Beitrag zur Energieversorgung liefern kann. Die Bundesregierung selbst hat das Ziel von 10.000 Megawatt Kapazität ausgegeben. "Dies kann nur gelingen, wenn die Politik einen verlässlichen Rahmen und damit Planungssicherheit schafft. Dies ist eine dringende und zentrale Hausaufgabe der kommenden neuen Bundesregierung", erklärte Meyer weiter.

Offshore-Windenergie-Anlagen in der Nord- und Ostsee haben besonders lange Projektvorlaufzeiten und hohe Investitionssummen, die bereitgestellt werden müssen. Durch die Verunsicherung der vergangenen Debatten zur Reform des Erneuerbaren-Energie-Gesetz (EEG) sind viele Investoren und Betreiber verunsichert. Ein politisch gesicherter Ausbau ermöglicht große Kostenersparnisse und eine Reduzierung der Strompreise, wie eine kürzlich veröffentliche Studie der Forschungsinstitute Prognos und Fichtner belegt. Und: Auf See sind 4.500 Volllaststunden möglich, onshore hingegen nur 2.000.

"Die Folge der fehlenden Planungssicherheit sind Arbeitsplatzabbau und die Gefährdung einer mittelständisch geprägten Branche, die in ganz Deutschland heute rund 18.000 Arbeitsplätze schafft.", erklärte Meyer weiter. "Bei stabilen und verlässlichen Rahmenbedingungen könnten in den kommenden Jahren dagegen tausende weitere Arbeitsplätze entstehen".

Erste Projekte sind bereits fertig
Die Offshore-Windenergie-Branche hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass die anspruchsvolle Technologie in der Nord- und Ostsee funktioniert – nicht zuletzt mit den Fertigstellungen der Windkraftparks Riffgat und Bard Offshore 1, der am Montag eingeweiht wurde.

Der Cuxhavener Appell wurde unterzeichnet von den Wirtschaftsministern der Länder Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, den Oberbürgermeistern und Bürgermeistern der Städte Bremerhaven, Brunsbüttel, Cuxhaven, Emden, Nordenham, Stade, Wilhelmshaven und Wismar sowie der Offshore-Windindustrie und der IG Metall Küste.

Mehr Nachrichten und Themen
Offshore-Netzanbindung: Dank HelWin1 ist nun Land in Sicht
Offshore-Windkraft: Bard Offshore 1 offiziell eingeweiht
Studie: Offshore-Windkraft könnte deutlich günstiger werden
Informationsseite zur Offshore-Windenergie
© IWR, 2013







Meldung drucken | E-Mail: Artikel empfehlen
 

IWR-Newsticker Erneuerbare Energien:
Anzeige


Firma   -im Profil-



Produkte   -Anzeige-
23.06.2017 - Neue NRW-Regierung lässt jahrelange Windparkplanung platzen
23.06.2017 - Windindustrie: Schließt Siemens Gamesa deutsche Adwen-Fabrik?
23.06.2017 - Börse: RENIXX leichter – Nordex-Aktie erneut im Keller – Deutsche Bank empfiehlt Eon und RWE
23.06.2017 - Umweltministerium hilft bei Klima-Anpassungen
23.06.2017 - Internationale Windpark-Aufträge für GE und Senvion
23.06.2017 - EWE plant weltgrößte Batterie
23.06.2017 - Windenergie in Russland erwacht
23.06.2017 - RENIXX legt ordentlich zu: Solartitel von Canadian, Yingli und Jinko an der Spitze – Nordex unter Druck
23.06.2017 - Was Oettinger mit CO2-Steuer meint
23.06.2017 - PlanET eröffnet Biogas-Leitung in den Niederlanden
 
Windenergie-News
23.06.2017 - Neue NRW-Regierung lässt jahrelange Windparkplanung platzen
23.06.2017 - Windindustrie: Schließt Siemens Gamesa deutsche Adwen-Fabrik?
23.06.2017 - Internationale Windpark-Aufträge für GE und Senvion
23.06.2017 - Windenergie in Russland erwacht
22.06.2017 - SPD will mehr Erneuerbare, mehr Wasserstoff und ein Klimaschutzgesetz
22.06.2017 - Börse: RENIXX stark dank China-Titel und Tesla – Vestas mit neuer Turbinen-Generation – Senvion schwach trotz Auftrag
 
Markt-News
23.06.2017 - Neue NRW-Regierung lässt jahrelange Windparkplanung platzen
23.06.2017 - Windenergie in Russland erwacht
22.06.2017 - Thüga wird Gateway-Administrator für Hannover
21.06.2017 - Bundesverband Neue Energiewirtschaft wird europäisch
21.06.2017 - Baden-Württemberg will deutscher Leitmarkt für Elektromobilität werden
21.06.2017 - Erneuerbaren-Branche sieht neue Phase der Energiewende

 

Business- und Wirtschaftsthemen Erneuerbare Energien

  

Suche in IWR - Newsticker Original-Pressemitteilungen Produkte Firmenprofile


© IWR - Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien

Energie Business Verbund
Presse IWR-Pressedienst.de | Marketing Firmen | Stellen Energiejobs.de | Messen Energiekalender.de |

Energiethemen- und Branchenverbund
iwr.de |Windbranche.de | Offshore-Windenergie | ISolarbranche.de | Bioenergie-Branche |Solardachboerse.de |RenewablePress.com | RenewableEnergyIndustry | Windindustry | Offshore-Windindustry | Energiefirmen | Energiespeicher | Energieeffizienz

Verbraucher
Strompreisrechner.de | Stromtarife.de | Solardachboerse.de | Energiehandwerker.de

 
>> zurück
 
Home-IWREnglishWindenergieSolarenergieWasserkraftBioenergieGeoenergieEmail/Kontakt