19.03.2013, 15:41 Uhr

Stiftung Offshore-Windenergie will EEG-Debatte durch Studien versachlichen

Varel / Berlin - Die aktuelle Strompreisdiskussion hat nach Einschätzung der Stiftung Offshore-Windenergie schon jetzt verheerende Konsequenzen für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende – insbesondere für die Offshore-Windindustrie und die angrenzenden Branchen der maritimen Wirtschaft. Das Vertrauen der Investoren sei durch die von der Bundesregierung angedachten und in den letzten Wochen öffentlich diskutierten kurzfristigen Änderungen bei den Einspeisevergütungsregelungen stark geschädigt. "Bei einer jungen Technologie wie der Offshore-Windenergie mit langen Planungs- und Vorlaufzeiten kann eine solche Debatte das Aus bedeuten. Nachträgliche Eingriffe in bestehende, im Bau befindliche oder im Vertrauen auf die gesetzlichen Regelungen vorbereitete und ausfinanzierte Offshore-Windpark-Projekte müssen daher unterbleiben", erklärt Jörg Kuhbier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Offshore-Windenergie und warnt vor Schnellschüssen bei der Anpassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). "Es geht nun darum, einen kühlen Kopf zu bewahren und wieder mehr Sachlichkeit in die Diskussion zu bringen", so Kuhbier weiter.

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