15.10.2014, 08:32 Uhr

Greenpeace-Studie: Regenerativer Strompreis sinkt auch ohne erneute EEG-Reform

Berlin – Nach der im August 2014 in Kraft getretenen EEG-Novelle plant die Regierung schon das nächste Reformwerk. Dabei soll der Ausbau regenerativer Energien verstärkt im Rahmen von Ausschreibungen erfolgen. „Unnötig“ lautet nun das Ergebnis einer neuen Greenpeace-Studie. Danach ist eine erneute Novellierung des EEG nicht notwendig, um die Kosten für erneuerbare Energien zu senken.

Greenpeace hat eine Studie unter dem Titel „Der Kostenberg ist überwunden“ von der Kieler Energie- und Klima Politik Beratung (EnKliP) veröffentlicht. Danach würde die momentan hohe Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus den Jahren 2009 bis 2012 resultieren. Durch die nun sinkenden Kosten bei Anlagen für die Erzeugung von erneuerbaren Energien werde jedoch die EEG Umlage in Deutschland bald von alleine sinken und somit auch die Strompreise. „Das liegt aber nicht an Gabriels Reformen“, betont Greenpeace-Energieexperte Niklas Schinerl.

Erneuerbare Energien günstiger als konventionelle Anlagen