05.02.2019, 16:03 Uhr

ABO Wind hat über 1000 Megawatt Windkraftleistung ans Netz gebracht

Wiesbaden - Im Jahr 1996 wurde der Projektierer ABO Wind von Dr. Jochen Ahn und Matthias Bockholt gegründet. Jetzt hat das Unternehmen die Marke von 1000 Megawatt Windkraftleistung in Deutschland überschritten.

Der Windprojektierer ABO Wind ist vor mehr als 20 Jahren mit der Projektierung von Windkraftanlage gestartet. In Zukunft plant ABO Wind auch in Deutschland große Solarparks.

ABO Wind erreicht in Deutschland Meilenstein

Mit den ersten beiden Inbetriebnahmen des Jahres 2019 hat ABO Wind in Deutschland die Marke von 1.000 Megawatt erreicht. Die beiden jüngsten Windparks produzieren in Rheinland-Pfalz sauberen Strom. Seit 1996 hat der Projektentwickler 445 Windkraftanlagen mit 1.002,9 Megawatt im Heimatmarkt ans Netz gebracht. Diese Anlagen liefern so viel Strom wie etwa 1,7 Millionen Bundesbürger in ihren Häusern und Wohnungen verbrauchen.

Windkraftprojekte mit über 1000 Megawatt und Solarparks in der Pipeline

Für die nächsten Jahre plant das Unternehmen in Deutschland zahlreiche weitere Inbetriebnahmen. „Im Moment arbeiten wir bundesweit an Windkraftprojekten mit mehr als 1.000 Megawatt Leistung in unterschiedlichen Stadien der Entwicklung“, sagt Treiling, Mitglied der Geschäftsleitung. Hinzu kommen Solarparks. Seit 2017 hat ABO Wind zunächst einige kleine Photovoltaikanlagen mit bis zu 750 Kilowatt errichtet. Aktuell weitet das Unternehmen die Aktivitäten aus.

ABO Wind kritisiert Politik

In den vergangenen beiden Jahren sind viele Projekte in Genehmigungsverfahren gescheitert – oftmals an Naturschutz-Restriktionen, teilte ABO Wind mit. Notwendig sei es, die Erfordernisse des Arten- und des Klimaschutzes auszutarieren. Andernfalls drohe eine Blockade der Energiewende, die beiden Anliegen zuwider laufe. Große Bedeutung komme auch der Arbeitsgruppe von CDU und SPD zu, die derzeit auf Bundesebene Vorschläge entwickelt, um die Akzeptanz der Windenergie in Deutschland zu stärken. „Förderlich wäre, wenn Anrainergemeinden künftig noch stärker finanziell von der Windkraftnutzung profitierten“, unterstützt Treiling eine der diskutierten Vorschläge.

Quelle: IWR Online

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